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Tagesablauf

 

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Gestaltung des Vormittags

Ein Vormittag im Waldorfkindergarten ist so gestaltet, dass die Kinder vielfältige Tätigkeiten wahrnehmen, erleben und nachahmen können. Durch das Nachahmen des kreativen und künstlerischen Tuns der Erzieherinnen werden die Sinne des Kindes geschult und die Erlebnis- und Gestaltungskräfte gestärkt. 

Der Kindergartenvormittag beginnt mit dem Freispiel. Hier genügen einfache und natürliche Spielmaterialien, um die Sinne und Phantasietätigkeit der Kinder anzuregen, und den Reichtum dessen hervorzulocken, was den Kindern innewohnt. Angebote zum Basteln und Gestalten mit Wolle, Papier, Farben u.a. sind abgestimmt auf den Jahreslauf und auf die Jahresfeste. 

An das gemeinsame Aufräumen und dem Gang in den Waschraum schließen sich im "Morgenkreis" rhythmische Spiele in der Gruppe an. Der Tag wird begrüßt, ein Morgenspruch gesprochen, die Erzieherin leitet vielleicht zu Fingerspielen an, ein Lied wird gesungen oder ein Reigen stimmt die Kinder ein. Dabei wird die Jahreszeit oder ein anstehendes Fest mit aufgegriffen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück, das während des Freispiels mit Hilfe einiger Kinder zubereitet wurde, gehen die Kinder in den Garten (Sandkiste, Spielgeräte). Der Vormittag klingt im Abschlusskreis mit einer Geschichte oder einem Puppenspiel aus.

Durch Rhythmus und Wiederholung im Tages- und Wochenablauf sowie durch die christlichen Feste im Jahreslauf mit seinen Jahreszeiten und durch andere Gebräuche erfahren die Kinder Sicherheit und entwickeln Selbstständigkeit und Vertrauen in die Welt.

 

 

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